Mittwoch, 30. Mai 2012

Letzten Endes

24.05.2010

Ich lass es mir gut gehen. Zwar habe ich noch immer nichts von den Leuten aus München gehört, aber im Moment ist die Angst gar nicht so groß und das komische Gefühl von Ungewissheit nicht mal so unterträglich. Im Moment brauch ich auch gar keinen zu sehen. Ich bin allein und das ist gut so. Endlich habe ich mal wieder Zeit, Musik zu hören. Ich hab ganz den Überblick verloren, wie viel gute Musik ich habe. Es gibt so viele Lieder, die mich überraschen, weil ich sie noch gar nicht oder nicht aufmerksam genug angehört habe. Seit drei Stunden liege ich nun mit meinem Mp3 Player unter unserem Kirschbaum, die Augen geschlossen, die Ohren auf. Die Sonne scheint, und es geht ein leichter Wind, der mir ab und zu mein Kleid in die Luft wedelt und die Blätter in ständiger Bewegung hält. Wo ich ihnen zusehe, fühle ich mich so leicht wie schon lange nicht mehr. Vielleicht, weil der Wind mich an den Tag in Irland erinnert, an dem wir an den Cliffs Of Moher waren und es mir an nichts gefehlt hat.
Warum sollte ich mir Sorgen machen? Sagt man nicht, wenn man nur wirklich will, kann man alles erreichen?
Jetzt sitz ich aufm Fensterbrett, der Wind ist schwächer, aber er trägt noch immer den Duft von frischen Blumen zu mir. Ich würde tippen es riecht nach Flieder oder den Kirschblüten unserer Nachbarn (unser Baum trägt keine Blüten mehr, sondern kleine grüne Knäule, die bald Kirschen werden müssten, und mir den Sommer versüßen werden). Was auch immer hier so riecht, ich bin süchtig danach und es macht mich glücklich.  

Dienstag, 29. Mai 2012

Le Map


Ich hab also jetzt tatsächlich einen Studienplatz an der Akademie in Stuttgart. Wie geil :)

Habs am Anfang gar nicht glauben können, ich hab gesehen was da steht, aber nicht begriffen. Dann hab ich drüber geschlafen- ein paar Nächte- und jetzt so langsam, check ich eigentlich erst was das bedeutet. Ich hab erreicht, was ich erreichen wollte. Ich war so kurz vorm Aufgeben. So kurz vorm Psychologie studieren!! Stell sich das mal einer vor. Aber jetzt hab ich doch jemanden gefunden, der meint ich hätte gestalterisches Potential. Wie schön :)
Es stehen noch zwei Briefe aus, mal sehen was die so bringen, aber ihr hier mal eine Tour durch meine Augsburg Mappe (die demnächst abgeben werde...):





http://youtu.be/UkcKlnu1K1E

Da gibts natürlich noch einiges an Skizzen zu sehen. Aber die sind jetzt nicht so spannend, also... mach ich  mir mal nicht die Mühe, sie hier reinzustellen...

Aber hier noch das Artwork für meine Cds : 






















http://youtu.be/HsI7OuVaBTY

Alles nur geklaut























Featuring: Benedikt Braun, Ron Mueck, Krakow Loves Adana, Madsen, The Kills, The Foo Fighters,  Postkartenmensch uvm

Montag, 14. Mai 2012

:)



Morgen geb ich meine Mappe ab. Was danach passiert, ist mir grad auch herzlich egal... ich bin einfach sowas von erleichtert... als ob ich zu viel Helium eingeatmet hätte. In Stuttgart bin ich übrigens zur Aufnahmeprüfung zugelassen worden! Wer hätte das gedacht :)
Nein, keine Angst, ich freu mich nur nicht zur früh. Ich freu mich einfach nur, weil ich überhaupt was zum Freuen hab.
Also mal sehen. Ich bin zufrieden mit meinen beiden noch verbleibenden Mappen, ich kann mir selbst nichts vorwerfen, das Wetter ist schön, ich bin mit der Gesamtsituation zufrieden.

Weil ich gar so gut gelaunt bin, hier sämtliche Filme, die noch in den Tiefen meiner Ordner lungern:


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Ok, nicht alle Filme. Das Hochladen dauert einfach zu ewig. Fortsetzung folgt.

Montag, 16. April 2012

Für Mama, von Sarah, in Liebe














Zick Zack
So ein Kack. Jetzt wollt ich grad eigentlich ein Paar Fotos hochladen, aber ich hab keine Möglichkeit mehr sie zu beschneiden, weil meine gratis Testversion von einem gewissen - lieber nicht genannten - Programm mal wieder ausgelaufen ist.
Huh... Was gibts hier noch so.... Paint?
Na dann lieber gar nicht. Ich finds schon echt schade, dass die oben erwähnten Programme so teuer sind und ich armer Hund sie mir einfach nicht leisten kann. Mir hat jemand erklärt, wenn ich die Testversion habe, muss ich nur verhindern, dass sie "nach Hause telefoniert" und ich besitze sie sozusagen. Aber wieeee? Nein, sowas würde ich eh nicht probieren. Muss ich mich halt mit crapy Open Sorce Sachen zufrieden geben.
So jetzt bin ich abgeschweift.
Eigentlich wollte ich sagen, dass ich seit meiner jüngsten Absage relativ wenig Lust hatte, Sachen zu produzieren, die gewissen Personen in den Kragen passen müssen. Wenn ich malen will, dann mal ich und ihr könnt mir nicht vorschreiben, was ich male!!
Also hab ich meine Zeit in ein etwas dankbareres Unternehmen gesteckt: Ein Geburtstagsgeschenk für die liebe Mutti. Oh wie banal. Na und? Mir egal.
Was mich beim Fotos machen übrigens gefreut hat wie ein Schnitzel: Meine Kamera hat einen kleines gelbes Viereck um das Gesicht gemacht. Ergo: die hab ich schon mal reingelegt :)


Sonntag, 1. April 2012

Bleib einfach hier

München
Nürnberg
Regensburg
Halle
(coming soon: Stuttgart)

Hab ich was vergessen? Ich verlier so langsam den Überblick über alle meine Absagen. Und ich muss mich jetzt eigentlich auch mal fragen, ob ich tatsächlich so ignorant bin, und einfach nicht einsehen möchte, dass ich wie man so schön sagt, einen Mangel an künstlerischer Eignung vorweise oder einfach nur mehr Pech habe als der Grashüpfer in meiner IKEA Lampe und auf unerklärliche Weise immer zur falschen Zeit mit der falschen Mappe am falsche Ort auftauche.
Habe ich möglicherweise das Universum angepisst, sollte ich in die Kirche gehen und Geld spenden oder findet Karma es nicht cool, dass mein Organspendeausweis festsetzt, dass ich meine Augen bitte nicht spenden möchte, einfach nur, weil ich irgendwie glaube, dass ich dann blind durch das (falls vorhandene) Totenreich irren muss?
Vielleicht bin ich hier ein bisschen zu selbstgerecht, aber ich hatte irgendwie fest damit gerechnet, dass alles möglich ist, sofern man es nur wirklich will. Ich will WIRKLICH endlich an eine verdammte Kunsthochschule, also warum zum Teufel...?
Ich bin echt bescheuert.
Vielleicht sind Kunst und ich im Prinzip wie die Kollaboration von Josh Homme und den Arctic Monkeys: eigentlich eine spannende Idee, aber in der Umsetzung halt doch irgendwie einfach falsch. Eben Humbug.
So jetzt hab ich genug geschimpft. Also zu meinem anfangs geplantem Erfahrungsbericht zu Halle.
Ach nein eigentlich hab ich da jetzt keine Lust drauf. Und eigentlich interessiert das auch kein Schwein, also hier ein Foto von einem Auto in Leipzig, um die Sinnlosigkeit meiner Arbeit und dieses Blogs im Speziellen zu unterstreichen.
Und im Anschluss schau ich mir jetzt dann ein paar Folgen The Big Bang Theory an, weil ich mich, wie immer, wenn die Realität enttäuscht irgendwo hinflüchten muss, wo das Leben nach Plan verläuft und ich nicht genug Kreativität vorweisen kann, um mich in eine eigene Welt zu verziehen. Wobei das wahrscheinlich mein geringstes Problem ist.

Dienstag, 6. März 2012

so light is her footfall

http://www.tape.tv/vid/100409
Air- so light is her footfall

Riecht ihr das? Es riecht nach Frühling.
Gestern früh, als ich aus dem Fenster geschaut hab, war ich angesichts des frischen (und kontinuierlich fallenden) Schnees erstmal sauer auf Gott und die Welt und schwor weiter zu schlafen, bis der Winter sich verabschiedet hat...
Aufgestanden bin ich natürlich trotzdem irgendwann (aber schmollend).
Heute sieht die Sache Wettergott sei Dank wieder besser aus. Es ist eigentlich fast lächerlich wie sehr ich meine Stimmung von der Jahreszeit abhängig mache. Aber ich hatte heut einen recht produktiven Tag und tanze mit offenem Fenster und der Sonne im Gesicht bei jeder Pause wie eine Fünfjährige durch mein Zimmer. Plötzlich fühlt sich alles wieder leicht an.
Mappe? 4 Unis gleichzeitig? Studium? Pfft. Alles kein Problem. Die Sonne scheint, es riecht nach Frühling. Was will man mehr. Was braucht man mehr? Wirklich...

Ach und hier ein... sagen wir mal Teaser. Ich hab vor, irgendwann das ganze Lied (also etwas über 11 Minuten) zu illustrieren, aber weil das noch ewig dauert und ich nicht möchte, das mein Blog völlig verkommt... gibts das jetzt Stück für Stück. Wie alles im Leben :D




Samstag, 4. Februar 2012

But I don't mind losing self respect. I've done it before and I' ll do it again

Was wenn ich nicht Kunstlehrer werde? Wenn ich nicht an eine Kunstakademie gehe?
Was wenn ich - oh unerhörter Gedanke- ganz einfach an eine Fachhochschule gehe und irgendwas mit Design studiere?
Ich behaupte gerne, ich bin ehrlich.
Also hier die Wahrheit: ich will gar nicht unbedingt Lehrer werden. Was mich daran so reizt, ist eigentlich nur das Studium an sich. Die Vorstellung (mehr oder weniger) Kunst zu studieren... hat einen Charme, den ich nur schwer beschreiben kann. Nennen wirs Prestige.
Außerdem hat irgendwer mal gesagt, Lehrer hätten gute Berufschancen. Wie sehr das zutrifft ist eine andere Frage, wenn man bedenkt, dass es immer weniger Kinder gibt, und der Kunstunterricht an Schulen eigentlich stetig an Relevanz verliert.
Und ja, stimmt, ich wollte auch Kunstlehrer werden, um ständig im Austausch zu bleiben. Um sicher zu gehen, dass meine Ansichten nicht versteifen. Aber seien wir mal ehrlich. Ich kann auch mit Freunden ins Museum gehen und da über Kunst reden. Macht wahrscheinlich auch mehr Sinn, als sich vor eine Klasse zu stellen, und verzweifelt zu versuchen irgendwen für Ai Weiweis Sonnenblumenkerne aus Porzellan zu begeistern.
Warum also nicht einfach an eine FH ?
Weil ich dann nicht mehr so besonders bin? Nicht eine unter 45, sondern "nur" eine unter 75 ? Wirklich?
Und wer beurteilt das überhaupt?
Mein Gott warum stress ich mich denn nur so... Wenn ich mir das so durchlese könnt ich mich selber grad ein bisschen ohrfeigen.
Also rein theoretisch... ich bewerbe mich nicht für Lehramt. Dann setz ich alles auf Kommunikationsdesign. Werde unter Umständen genommen. Gehe da hin. Was hab ich dann verloren? Naja, halt drei Jahre meines Lebens.
Was hab ich gewonnen?
Die Einsicht, dass Träume viel mehr Spaß machen, wenn sie einem keiner zerstört...
und einen Studienplatz.
Hm. Here I go... Pro und Contra Liste... Jetzt!

Montag, 16. Januar 2012

Jiri Papa und die Halbpragprinzessin

























(Nein, mir ist kein dümmerer Titel eingefallen.)
Ich dachte ich nutze meine Weihnachtsferien mal sinnvoll, und gebe meiner Phantasie einen neuen Anstoß. Zu diesem Zweck bin ich mit meinem Vater in sein Heimatland bzw in dessen Haupstadt gefahren: nach Prag. Es war ein recht kurzer Ausflug, bei dem in ganz in kralscher Manier extrem viel gegessen, getrunken, geredet und gelacht wurde (ich hab natürlich nur die Hälfte verstanden, aber gelacht hab ich trotzdem oder vllt. genau deshalb).
Die Photos dazu sind zwar weniger Mappenmaterial, aber ich denke, mein kleiner Tripp ist auf eine andere Art und Weise hilfreich für meine Mappe. Ich hab ja noch immer kein wirkliches Thema für meine Lehramtbewerbungen, aber ich hab das Gefühl, wenn ich mich selbst verkaufen soll, muss eigentlich auch irgendwo erwähnt werden, dass ich halb tschechischer und halb schlesischer Herkunft ("also quasi Europäerin" würde mein Bruder sagen) bin. Also vllt. beschäftige ich mich mal mehr damit, und wer weiß, vllt lern ich dann auch etwas über mich selbst.

Sonntag, 18. Dezember 2011

There Is An End

Läuft mir die Zeit davon?
Ich hab jetzt noch knapp über 5 Monate bis die zwei großen Bewerbungen raus müssen. München und Nürnberg, Kunstlehramt. Ich habs an beiden Akademien schon mal probiert, also krieg ich nur noch diese eine Chance. Wow.
Ok, das verdräng ich jetzt wieder. Sonst wird mir unglaublich schlecht.
Aber in fünf Monaten kann man einiges schaffen, oder nicht?
Zeit, sich bewusst zu werden, was ich die letzten Monate so gemacht hab...

An der Regensburger Akademie gibts ne Menge Design Input, was bedeutet, dass es wenig Kunst Input gibt. Aber hey, manches interessiert mich ja auch... Zum Beispiel finde ich den Fotokurs sehr spannend.
Da lernt man nämlich lauter kleine spaßige Kniffe wie Lightbrush und Nachtaufnahmen (ja ich weiß, die Ergebnisse sind jetzt beide nicht ultra geil, aber Spaß hats mir trotzdem gemacht)





Nach einem Jahr nicht ganz so sorglosen Reisens ist eine meiner besten Freundinnen aus Neuseeland heimgekommen. Jetzt, nach der letzten Absage aus Nürnberg, drängt sich mir der Gedanke auf, ob ich nicht mit ihr mitkommen hätte sollen, statt ein knappes Semester Kunstgeschichte zu studieren und sieben Monate lang ein unbezahltes Praktikum zu machen, das mir wohl doch nicht so viel bringen wird, wie ich gehofft hatte.



Ich hätte einfach ein bisschen leben können, aber ich hab mich halt doch dazu entschieden einem Traum zu folgen, der wahrscheinlich nie mehr als das sein wird.
Aber man kann ja auch in Deutschland versuchen, loszulassen. Richtig?
Naja ich hab ganz viel rumgekleckst und mich wenn möglich dazu gebracht, genau das Gegenteil von dem zu machen, das ich schön finde und daraus dann irgendwas zu entwickeln. Also hab ich alte Zeichnungen zerschnitten und... so....



Versucht, ein bisschen Spaß zu haben bei der ganzen Sache... wie hier:


Die Leute an der Mappenschule sind übrigens der Meinung, ich würde mich gut als Illustratorin machen (Mama meint "Das sag ich dir doch schon die ganze Zeit!!"), aber ich persönlich weiß nicht, ob ich mir das zutraue.
Na, ne Zeit lang war ich auf jeden Fall echt gut im Loslassen. Aber wie das so ist, je höher man schwebt, desto tiefer fällt man dann, vor Allem, wenn einen das Umfeld runterzieht. Aber das ist Ok. Wenigstens muss ich mir nachher nicht vorwerfen, dass alles an meiner eigenen Verklemmtheit gescheitert ist.

Ich habs probiert. Und ich werds weiter probieren. Fünf Monate lang. Und wenn man mir dann sagt, dass mein Bestes immer noch nicht genug ist, dann werde ich mich wohl geschlagen geben und doch mal erwachsen werden.
(Hab ich das schon mal angekündigt?)


P.S. Es ist Winter, also sieht alles ein bisschen schlimmer aus.

Mittwoch, 30. November 2011

Ohne Titel



Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es tut weh. Und es trifft mich immer wieder ganz unerwartet. Dass meine kleine Freundin tot ist, und noch schlimmer, dass ich nicht dabei war als sie starb. Hatte sie Angst oder Schmerzen? Ich weiß es nicht mal! Es tut mir so leid.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Was ich mir so einrede, wenn sonst keiner was sagt

An der Kunstakademie bekam ich neulich einen Fragebogen über mich selbst in die Hand gedrückt. Mit dabei: Was ist mein Lebensmotto?
Irrwitzig.
Wie soll denn bitte ein Motto reichen um das ganze Leben zusammen zu fassen?!
Ich schrieb: "Alles zu seiner Zeit."
So ein Schwachsinn.
Nicht, dass das an sich ein schlechtes Motto wäre oder nicht passt. Ganz im Gegenteil, in meinem Leben läuft fast alles mit halber Geschwindigkeit, also ist es total naheliegend.
Nur... wenn ich die Wahl hätte, würde alles schneller gehen.
Dann würde ich jetzt studieren. Und zwar im dritten Semester.
Aber was ich seit dem Abitur gelernt habe, ist, dass es herzlich egal ist, wann man was gemacht haben möchte, weil es sowieso anders kommt.
Also tue ich so, als wäre das in Ordnung und schreibe "Alles zu seiner Zeit" als hätte ich die Wahl.
Was sag ich da? Ich habe den Frageboden gar nicht abgegeben.

Ansonsten ist es schwierig zu sagen, wie das mit der Kunstakademie läuft. Die Einrichtung an sich muss man schon loben. Man kann schon einiges vermittelt kriegen.
Nur ist es auch so... dass das Fehlen von gestalterischen Grundkenntnissen nicht mein größtes Problem ist. Ich übe und übe und übe jetzt schon seit Jahren.
Was mir fehlt is Kreativität. Und ich fürchte fast, dass auch 450 Euro im Monat nichts daran ändern können. Egal, wie sehr ich mir das wünsche.

Letzten Monat hab ich Dinge gesehen...
Liebe Leser, bitte blendet sofort den kleinen Jungen aus The Sixth Sense wieder aus. Ich sage nicht, ich sehe tote Menschen.
Aber ich habe nicht darauf geachtet, oder nicht genug beobachtet, wie es denen in meinem engsten Umfeld wirklich geht. Stattdessen habe ich mich mit Oberflächlichem zufrieden gegeben. Letzten Monat.. hab ich gesehen, was weiter unten vergraben war...
Bilder, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Genauso wenig, wie die Erkenntnis, dass Vetrauen zwei Gesichter hat.

Also... was sagt mir das alles? Dass ich einfach keine Ahnung habe wahrscheinlich...

Montag, 22. August 2011

A Certain Trigger

Weniger Reden, mehr Bilder

Hier ein paar Skizzen, die im Rahmen einer einmaligen Aktzeichensitzung an der Uni Regensburg entstanden sind:





Und ein Bild, das schon ein bisschen älter ist, es aber bis jetzt einfach nicht vor meine Linse geschafft hat:




Wer sich jetzt fragt, ob ich ein Restefest veranstalte und jeden Mist poste... dem kann ich nicht ganz wiedersprechen, aber was solls.
Obriges Bild hatte mich darauf gebracht, beim Aquarellmalen auch mehr auf die leeren Stellen einzugehen, und mit Kleister zu arbeiten (wie genau wird nicht verraten... haha)
Um meinem neuen Vorsatz gerecht zu werden (weniger planen, mehr Zufall, Hirn aus, Sinne an - oder sowas in der Richtung), arbeite ich jetzt weiter mit Kleister und Farbe, wobei meine Versuche sich auf abstrakte Formen beschränken und ungefähr so aussehen:



Ich weiß noch nicht, wohin mich das führen wird, aber wahrscheinlich ist das auch gut so.
Im Übrigen hab ich mich dazu entschieden, die Akademie Regensburg (eine Mappenschule) zu besuchen. Ein Jahr lang bin ich jetzt also aufgehoben, wie das dann so läuft... mal sehn.




What happens when you lose everything?
You just start again
Start all over again
(Maximo Park)


Montag, 1. August 2011

Keine Kompromisse



So sollte Leben laufen.

Samstag, 30. Juli 2011

Hurt

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Wer bin ich wenn ich nicht male? Oder was bin ich dann?
Heute morgen kam meine Antwort aus Nürnberg. Ein dünner Umschlag, zwei Seiten, eine Rechtsbehelfserklärung, eine Absage. Fünf Absätze, die mir erklären, warum ich nicht talentiert genug bin. So einfach, so grausam.
Ich kann jetzt nochmal ein Jahr versuchen mich selbst zu finden oder irgendwas studieren, was mich für die nächsten Jahre jeden Tag unendlich ankotzen wird, weil es mich erstens nicht interessiert und mich zweitens immer wieder daran erinnern wird, dass ich kläglich gescheitert bin.
Nicht die schönere Variante, aber sicherlich die finanziell klügere.
Die Frage ist, ob ich das überlebe. Kann ich einfach so den einzigen Teil ICH aufgeben, auf den ich stolz bin? Das stell ich mir ungefähr so einfach vor, wie sich selbst ein Bein abzuhacken.
Mein Vater sagt, ich soll endlich aufhörn meinen Träumen nachzujagen. Nur Peter Pan könnte so ein Satz mehr treffen.

Sonntag, 17. Juli 2011

Counting Off The Days

Mein Bleistift, mein Pinsel, mein Spitzer, mein Block

Ja is ja egal. Also mein Praktikum in den Dekorationswerkstätten habe ich jetzt hinter mir. Hab ich was gelernt? Ja ich hoffe doch! Und was mach ich jetzt? Oh well...
Mein großer Plan war ja, Kunstlehramt in Nürnberg zu studieren... Übermorgen hab ich dann mal meine Aufnahmeprüfung und dann wird sich zeigen, ob ich den Anforderungen genüge oder nicht. Aufgeregt? Nein, es ist mehr so, dass mir, wenn ich darüber nachdenke, welch immense Auswirkung dieser Test auf den Rest meines ganzen Lebens haben kann, unglaublich übel wird und ich das Gefühl habe, dass alle meine Extremitäten irgendwie bald abfallen und ich den Test sowieso nicht mitmachen kann. Logisch betrachtet, ist das natürlich totaler Schwachsinn, weil meine Hände bis Mittwoch schätzungsweise genau da bleiben wo sie sind, also sollte ich mir eigentlich keine Sorgen machen. Trotzdem habe ich ein bisschen Panik vor der Panik, also Angst, am Dienstag/Mittwoch so überfordert mit den ganzen wichtigen Entscheidungen und Personen, einfach überfordert mit der Gesamtsituation zu sein, dass mein Kopf mir den üblichen Strich durch die Rechnung macht. Im Brandfall den Aufzug bitte nicht benutzen, der bleibt nämlich stehen.
Überall Nebel, mir wird schwindlig.
Sollte ich dann wirklich nicht genommen werden.... Sagen wir einfach ich habe keinen Plan B.
Und dann trage ich Schwarz bis es was dunkleres gibt.

Dienstag, 12. Juli 2011

Dienstag, 21. Juni 2011

Donnerstag, 21. April 2011

Donnerstag, 14. April 2011

Die so:...ich so:...













Nicht viel los bei mir. Ich bin noch immer unbezahlte Praktikantin in den Regensburger Theaterwerkstätten, ich suche noch immer nach der Antwort darauf, was eigentlich ein Selbstportrait ist (und wer ich eigentlich bin) und noch immer ist ein Ende dieses Zustandes nicht in Sicht. Zwischendurch stellt sich ständig die Frage, wie lange ich noch meinen Träumen nachlaufen möchte und wie wichtig "Selbstverwirklichung" für mein persönliches Wohlbefinden ist... Dann sehe ich mich um, und merke, dass man Glück nicht planen kann.

Sonntag, 27. Februar 2011

Von Fernweh und Sonnensehnsucht

Laut Apothekenzeitschrift- Selbsttest bin ich schwer winterdepressiv. Meinem Typ wird dringend angeraten psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn meine Laune einen enorm schlechten Einfluss auf meine Lebensqualität hat.
Als ob ich die Einzige wär, die Kälte ätzend findet und sich ab und an mal in eine Decke kuschelt und ruhige Musik hört... Ok, mein Serienkonsum ist vielleicht überdurschnittlich hoch, aber das kann auch daran liegen, dass es mir ein bisschen Angst macht, mir richtige Beschäftigungen zu suchen, weil ich dann zwangsläufig dabei ende, zu malen. Und dann drängt sicher wieder diese ätzend nervige Frage auf, was zum Teufel ich eigentlich mache, wenn mich nach meinem Praktikumsjahr noch immer keine künstlerische Uni aufnimmt.
Zur Zeit beneide ich wirklich jeden, der einen Plan hat. Seis nun BWL studieren oder eine Lehre machen, völlig egal, hauptsache Gewissheit haben.
Ich wünschte, ich könnte vier Jahre in die Zukunft reisen, und sagen ich bin da, wo ich hingehör.
Entweder das, oder einfach gar nicht mehr denken. Wegfahren, mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, den Wellen zuhören und vergessen, dass ich jemals irgendetwas wollte.